Alles Über Adam Exposed

Filmkritik: Alles Über Adam (2001)

Der Filmtitel „Alles über Adam“ kann unter Berücksichtigung der Einflussnahme durch die böswillige und okkulte Elite sowie von Freimaurern auf eine okkulte Interpretation bzw. sogar auf eine Verhöhnung des Adams aus der Bibel verstanden werden. Der Protagonist heißt Adam, was man per religiöser Bezüge auf den ersten von Gott erschaffenen Menschen beziehen kann. Der Prototyp eines Menschen sozusagen. Tabula rasa. Adam wird gespielt von Stuart Townsend, einem mittelgroßen und normalgewichtigen sowie schwarzhaarigen Schauspieler, der mit seiner Durschnittserscheinung wie einem katholischen Portrait des biblischen Adams enstprungen scheint. Townsend gab sich auch die Ehre im Film „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“, der von einer Liga der Freimaurer handelt (man sieht in diesem Film ganz offen das Logo der Freimaurer), und stammt aus Dublin in Irland. Der Film „Alles Über Adam“ spielt in der irischen Hauptstadt und ist die Heimat einer großen Freimaurerloge. Generell ist Großbritannien ja für seine Wichtigkeit für Freimaurer bekannt und zudem gibt es ja auch unzählige Mythen und Geistersichtungen/Reptiliengestaltensichtungen in Großbritannien.

Adam kommt zu Filmbeginn mit einer Dame namens Lucy Owens zusammen. Der Name Lucy Owens ist sehr interessant. Adam kommt also mit einer Frau namens Lucy zusammen. Lucy könnte für Lucifer, also Lichtbringer, stehen, während das Owens sich auf das englische Wort „own“ (dt. „eigen“) beziehen könnte. Die Figur Lucy Owens könnte also als Person angesehen werden, die den Erleuchteten an der Spitze (den „Illuminati“) „eigen“ ist. Selbst die Freiheitsstatue der von Freimaurern nahezu absolut beherrschten Weltmacht U.S.A. ist ja ein Lichtbringer und ein freimaurerisches Geschenk aus Frankreich. Oder gar direkt Satan, der u.a. laut biblischer Lehre auch als Lucifer bezeichnet wird und sich Freheit von Gott erhoffte. Lucy Owens dient also anzunehmenderweise verpflichtend den Erleuchteten/dem Erleuchtetem und/oder Satan. Es wäre nicht das erste Mal, dass man den Namen Lucy in einem Film so interpretieren könnte. Man mag sich nur die Horrorfilme dieses Milleniums ansehen. Die Figur arbeitet zudem als singende (Satan war ursprünglich der kreative Engel im Reich Gottes, der für die Musik zuständig war) Kellnerin. Also als Dienerin in gewisser Weise.

Adam verführt noch in der frühen Phase seiner Bindung die Schwester seiner Freundin, Laura. Auch für Lucys Schwester wurde ein interessanter Name gewählt. Der Name Laura lässt sich per etymologischer Recherche mit einem Viktor assoziieren. Verblüffenderweise schreit Laura während der Zusammenkunft mit Adam heraus, dass die Damen der viktorianischen (!) Zeit dumm gewesen seien, ihre wahre Sexualität nur durch das geschriebene Wort auszudrücken. Sie verlässt sie umgehend dieses Gebiet, welches sie zu Studienzwecken beschäftigte, und wechselt offiziell in den Bereich Sexualität in der Literatur. Ein erstaunlicher Zufall. Oder eben eine erstaunlich stimmige Vorbereitung für so eine spaßige Liebeskomödie. In jedem Fall ist der Name Laura nicht nur sehr grob mit der viktorianischen Zeit zu verbinden. Der Name bezieht sich auf Bay Laurel, also Laurus nobilis. Eine Pflanze. Lorbeeren, so im deutschen, sind ein besonderes Symbol der Antike. To carry off the laurels. Also die Lorbeeren ernten. Eine bekannte Redewedung. Adam erntet in der Sprache der Metaphern bleibend also die Lorbeeren und das Heil (Lorbeeren sind nahrhaft und edel und symbolisch wertvoll) nach seinem Kontakt mit Lucifer/den Erleuchteten bzw. den Unterstellten Lucifers/der Erleuchteten. Das Gewächs aus dem Mittelmeerraum galt übrigens schon früh als kulinarisch und symbolisch wertvoll und diente sogar als Schmuck (Lorbeerkranz). Denn das Gewächs steht laut Mythos dem Apollo nahe. Daphne, eine mystische Figur aus den Bergen, entrann ihrem von Eros in den Wahn geleiteten Verehrer Apollo durch die Bitte an ihren Vater, einem „Flussgott“, eine andere Gestalt annehmen zu dürfen. Daphne wurde in einen Lorbeerbaum verwandelt und war dem Apollo seither heilig. Das Gewächs ist zudem in der Hexerei von Bedeutung.

Nach Lucy und Laura, denen Adam gleichzeitig ohne deren Wissen „treu“ bleibt, gelangt Adam zur dritten Schwester des Bundes, Alice. Alice ist ein europäischer Name, der sich mit dem Wort „Nobel“ assoziieren lässt, aber vor allem dem Wort „Adel“ nahe steht. Der Name Alice kann auch mit der Hauptfigur aus „Alice im Wunderland“ assoziiert werden, einer okkulten Geschichte um Mind Control. Es bleibt allerdings bei einem beidsieitg gewollten Annäherungsversuch von Adam und Alice, die unter der Beziehung mit ihrem trinkfreudigen Mann Martin (ein häufig vorkommender und dem „Kriegsgott“ Mars gewidmeter Name) leidet. Martin ist auch der wenig fürsorgliche Vater ihres Kindes.

Anschließend wird Adam mit Karen intim. der Freundin des Bruders des Schwesterngespanns. Dieser trägt ausgerechnet den Namen David. Bei David handelt es sich ursprünglich um einen wichtigen biblischen König und Auserwählten Gottes, der vor allem bekannt für sein Duell mit dem Riesen Goliath ist. Eine andere Form des Namens ist allerdings schon aus dem Ägypten der Jahre vor 1700 vor Christus bekannt. Der Name Karen wiederum bezieht sich auch auf den Namen Catherine, wobei Catherine von Alexandria eine der wichtigsten Heiligen des Katholizismus und der orthodoxen christlichen Lehre darstellt. Adam, David und Catherine die heilige Jungfrau. Sind dies Bezüge die für die Macher des Film christlicher Natur sein mussten, um die offen zur Schau gestellte Sündhaftigkeit der Figuren durch und durch hervorzuheben? Ist es ein Zufall, dass solch tiefgreifende christliche UND antike Metaphern in der esoterischen und okkulten Welt der großen Filmemacher stattfinden? Oder differenzieren etwa Freimaurer und die okkulte Elite, wenn es um die private Weltanschauung geht und wenn es darum geht einen kunstvollen Film für die Unterhaltung der Massen zu drehen? Für mich werden hier ganz klar Standpunkte gesetzt. David ist im Film übrigens auch Adam verfallen. Es wird tatsächlich auch die Ansicht verbreitet, dass der biblische David eine intime Beziehung zum Jonathan gehabt hätte. Hohn?

Die Mutter der Geschwister Owens heißt übrigens Peggy. Dieser Name lässt sich auf den Namen Margarete beziehen. Margaret the virgin (Die Jungfrau) gilt zudem als heilige Erscheinung. Aus der griechischen Sprache bedeutet der Name „Die Perle“. Ein persischer Ursprung ist ebenfalls als „Die Perle“ auszumachen. Laut persischer Mythologie entsteht eine Perle durch einen vom Mondschein umgewandelten Tautropfen. Eine andere Übersetzungsmöglichkeit wäre „Kind des Lichts“. Eine andere Form des Namens („Gretel“) weist auch bei den Gebrüdern Grimm als Lichtgestalt im Wald den Weg für den Protagonisten, während der aus der latainischen Sprache stammende Name durch das Vorkommen in Goethes (Hochgradfreimaurer) Faust große Popularität erfuhr. Eine Bedienstete des Lichts, die Lorbeeren in all ihrer Symbolik und der Adel stammen also vom „Kind des Lichts“, mit der sie nach wie vor in einer guten familiären Beziehung stehen und in der sie stets Begleitung finden. Ein Mensch, der Prototyp des Menschen schlechthin, wird nach und nach intim vertraut mit diesen „Geschwistern“ und gelangt letztendlich durch die Ehe mit Lucy in die Familie. Man darf nicht vergessen, dass antike Mythen sehr beliebt bei den Freimaurern sind. Man beachte allein die Wichtigkeit der Pyramiden. Eigentlich ist dieser Film ja auch nichts anderes als Teil der Agenda Brot und Spiele, die es ja auch schon in der Antike gab. In Sachen Wochentage, Naturfeste (und sonstige Indoktrinierungsbeiwerke) und Problemen mit der Unterdrückung durch die okkulte und perverse Elite hat sich seither eh sehr wenig getan.

Bevor es zu dieser Hochzeit kommt, macht Lucy Adam auf ihrem Arbeitsplatz vor den Augen ihrer Familie einen singenden Heiratsantrag, den dieser zum Bedauern Lauras annimmt. Alice freut sich jedoch über die Ankunft des im Film betörenden Adams und vollzieht mit diesem schließlich ebenfalls den Beischlaf. Vorher sagt sie allerdings noch der ihr beichtenden Lucy, dass ihr Seitensprung mit ihrem Ex-Freund Simon als moralisch in Ordnung anzusehen sei, solange es ihr Spaß gemacht hat. Lucy gesteht Adam daraufhin ihr Geheimnis. Die Hauptfigur des Films entgegnet ihr nur, dass er als ihr Freund auch so einige Geheimnisse habe und ein schweigsamer Umgang mit solchen lediglich normal sei. Das glückliche Paar heiratet schließlich. Der Name Simon, Ex-Freund von Lucy im Film, bezieht sich auf den alttestamentarischen Stamm Isreals sowie auf den Simeon, der als erster Mensch den leibhaftigen Messiahs in Jesus Christus erkannte.

Adam, DER Mensch, gerät also an die Dienerin des Lichts, Tochter des unschuldigen Kindes des Lichts, und gerät so auch schnell zu den edlen Lorbeeren (in all ihrer Symbolik) und schließlich zum noblen Adel, der sich von Martin, dem einfachen Bediensteten des Kriegsgottes, abhebt und die beobachtende, erfreute Rolle einnimmt. Er versucht selbst David zu betören und schläft mit Catherine (der heiligen Jungfrau) um aber am Ende zur Familie des Lichts zu gehören. Denn es wurde „erkannt“, dass jeder seinen eigenen Vorstellungen vom Glück, vom Guten, folgt und ein Jeder dies im Geheimen tun können sollte. Auch wenn die Dienerin des Lichts es zwischenzeitlich auch mal mit Gotttesvölern und Jesusjüngern zu tun bekommt. Wie schon in jeder Kreditkartenwerbung zu hören ist, der Spaß muss im Vordergrund stehen.

Die Schlussszene zeigt einen in die Kamera grinsenden Adam, der es schließlich schaffte seinen engsten Kreis um die Geschwister Owens und sich selbst zufriedenzustellen. Und das ohne biblische Werte in Erwägung zu ziehen.

Für mich wird in diesem Film beschrieben, was die okkulte Elite von den Lehren der Bibel und somit auch der Philosophie hinsichtlich dem korrekten Umgang mit Mitmenschen generell wenn man so möchte hält und es hebt einmal mehr ihre Wertschätzung antiker Mythen hervor. Dieser Film ist eine Lobeshymne auf die Gnosis, das selbstgerechte Frönen der eigenen Entscheidungskraft („Do what thou will“ oder „Tu was du willst“, Okkultist Aleister Crowley) sowie der Notwendigkeit von geheimen Operationen für den Eigennutz. „Alles über Adam“ erzählt, wie der Mensch laut okkulter Elite mit seinen eigenen Trieben und dem Zusammenleben innerhalb seiner Spezies umzugehen hat. Mit Charme und Stil hat dieses Werk nichts zu tun. Es feiert die Sünde. Nur wer die Sünde feiert, hat nicht das Leben sondern dessen Exzistenz ist einfach dahingerafft.

Was sagt ihr zu diesem widerwärtigen Film?

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